Aktuell

Sozialberatung wurde vom Kirchgemeindeparlament gutgeheissen 

An der vierten ordentlichen Session des Kirchgemeindeparlamentes Emmen vom Mittwoch, 30. November wurde hart debattiert. Vor allem die Umwandlung des Pilotprojekts Sozialberatung in ein dauerhaftes Angebot der Kirchgemeinde gab Anlass für grosse Diskussionen. Das Pilotprojekt Sozialberatung der vier Pfarreien wurde im letzten Jahr lanciert und die Sozialarbeiterinnen haben ihre Arbeit im November 2010 aufgenommen, um im Sinne der Diakonie die Grundaufgabe der Kirche wahrzunehmen. Ziel davon ist, Menschen, die durch alle sozialen Netze fallen, zu betreuen und ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Die Sozialberatung arbeitet denn auch eng mit den anderen Behörden der Gemeinde Emmen zusammen. Der Pilot wurde von Werner Riedweg von der Hochschule für Soziale Arbeit begleitet und im Anschluss analysiert. Diese Analyse ergab ein positives Ergebnis. Der Kirchenrat stellte dem Parlament deshalb den Antrag, das nun abgeschlossene Pilotprojekt in ein fixes Angebot der Kirchgemeinde Emmen zu überführen.

Die Parlamentarier und Parlamentarierinnen zweifelten nicht an der Notwendigkeit und der Qualität des Pilotprojekts Sozialberatung. Doch zeigten die verschiedenen Voten, dass dem Parlament für die definitive Einsetzung noch grundlegende Informationen fehlen. Deshalb wollten sie den Pilot um ein Jahr verlängern.
Nach eingehender Debatte entschloss sich das Parlament, die Sozialberatung einzuführen, verlangte jedoch vom Kirchenrat einen ausführlichen Halbjahresbericht.


 

Medienberichte

Artikel zur Sozialberatung (Pfarreiblatt Nr. 5-2011) herunterladen:   Bericht im Pfarreiblatt Nr. 05-2011.pdf